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Erläuterungen zur Aktion NOTEINGANG

Begründet wurde die Aktion Noteingang im Jahre 1998 in Bernau / Brandenburg als unmittelbare Folge rechtsextremer Übergriffe auf zwei ausländische Mitbürger.
Im Jahre 2000 erhielt diese Aktion durch die Auszeichnung mit dem Aachener Friedenspreis eine bundesweite Anerkennung. Zahlreiche andere Städte, z.B. Berlin, Braunschweig, Dortmund, Frankfurt/Oder, Halle und Nürnberg, haben sich ihr inzwischen angeschlossen.

Im Bündnis von Bürgerinnen und Bürgern - vorerst - aus der Südstadt soll mit der Aktion NOTEINGANG gewalttätigen, rassistischen und anderen diskriminierenden Angriffen vorgebeugt werden. Sollte es dennoch zu einer Gefahrensituation kommen, signalisiert der Aufkleber Bereitschaft zur Hilfe. So werden Sensibilität für Gewalt entwickelt, Solidarität mit den Betroffenen gezeigt und Unterstützungsmöglichkeiten für mögliche Opfer geschaffen, denn:

  1. Jeder kann in eine Situation geraten, in der er Hilfe benötigt. Auch Sie! - Niemand ist dann gerne allein.
  2. Hilfeleistung für Menschen in Not ist Bürgerpflicht und eine Selbstverständlichkeit. Oft gerät dies in Vergessenheit. Die Aktion NOTEINGANG signalisiert, dass Sie bereit sind, aktiv Hilfe zu leisten.
  3. Die Aktion NOTEINGANG schafft nicht nur Solidarität mit möglichen Opfern sondern auch mit hilfsbereiten Menschen.
  4. Meinungsbildung braucht Signale! Diese fließen ein in die öffentliche Diskussion und Meinung und haben Wirkungen wie z. B. in der beabsichtigten Ablehnung jeder Form von Gewalt.
  5. Gewalt hat viele Gesichter – Hilfe auch: Couragierte Menschen, eine offene Tür, ein Telefonat, ein schützender Raum, ein Gespräch...

Informationen zur Finanzierung finden Sie unter "Wir sind dabei"